Überführung Greifswald - Heiligenhafen (Apr 2014)

Unsere abenteuerliche Überführung der Shelter nach Heiligenhafen.

 

Wir beide, Robert Kettler und Harry G. mit an Bord. Plan: möglichst in einem Schlag nach Heiligenhafen. Wettervorhersage: 2-3 später 4, meist trocken.

Und weil wir ja Segeln wollen und der vorhergesagte südlicher Wind dafür sprach, haben wir uns tatsächlich das Tanken gespart und sind mit gut 40-50% Diesel losgefahren. War falsch ;) Kaum aus Greifswalder Bodden raus - schon die erste Flaute. Irgendwie trieben wir mit Gennaker in die Bucht vor Kap Arkona, wo wir dann für die Weitere 4-5 Std in der Flaute "parkten".

Aber so ist Segeln - man weiss es nie!

Erst gegen Mitternacht kam die leichte Brise.

Schöne Kreuz - 

leider aber der noerdliche Teil der Strecke davon Nachts bei nicht angesagtem Nebel (Sicht unter 100m, bzw. keine Sicht), und enorm viel Verkehr im und deutlich ausserhalb des VTG. Fahrt nach AIS, teils mit Funk-Kontakt zu anderen Schiffen.

Faszinierend - trotz Nebel gute 3Bft Wind! 

Und Alles Schwarz und Still - selbst über 200m lange Schiffe die an uns vorbeifuhren in teils weniger als 200m Entfernung waren weder zu hören noch zu sehen. Der Verkehr wurde aber nach Passieren des Winparks zum Glück schon deutlich weniger. Der dicke Nebel löste sich aber erst gegen 11Uhr morgens.

Ein Zwischenstop Hohe Düne war unvermeidbar - Tanken (kein Nervenkitzel mehr mit zu wenig Treibstoff um bei Flaute durchzufahren) und recht übermüdete Crew nach der schlaflosen Nacht im Nebel.

Und, nein, wir sind nicht von Rostock nach Heiligenhafen motort ;) 

 

Diesmal war es perfekter Halbwindkurs, 8-9kn Fahrt, Sonnenschein und warme Luft - ein komplettes Kontrast-Programm zum Tag zuvor.

 

Abenteuer Segeln, eben! ;)

 

die Bilderimpressionen: